Sigrid Gercke

Sigrid Gercke

Die Perspektive ändern, verändert.
Neue Impulse, kurz innehalten, verändern die Sicht auf die Dinge. So auch bei den Arbeiten der Künstlerin Sigrid Gercke. Ein Schritt zurück ergibt eine neue Perspektive und damit einen veränderten Blick auf Details ihrer Arbeiten frei. Verwendung finden grobe Materialien: Teer, Eisenpulver, Gips, Asche, Sand. Alles reagiert aufeinander, oft ohne dass es sich kontrollieren lässt, und verändert laufend die Perspektive auf die Arbeit. Sigrid Gercke lässt Farbe und Material miteinander agieren, legt weitere Schichten darüber, bewegt das Material auf dem Objektkörper mit den Händen. Sie greift ein. Im Wortsinn. Wo etwas zu rau erscheint, glättet sie es wieder. Erscheint eine Oberfläche zu glatt, reißt sie sie wieder auf. Nichts bleibt ohne Folgen. Verdecktes bahnt sich seinen Weg nach oben. Nichts verschwindet für immer. Ohne Ersterem wäre Folgendes nicht wie es ist – wären wir nicht was wir sind.

Vita

1961 in Hamburg geboren, in Lübeck aufgewachsen. Seit 1987 Lebensmittelpunkt in München. Seit der Kinderzeit mit den Händen bildnerisch kreativ. Als Künstlerin leidenschaftliche Autodidaktin, sich experimentierend autonom fortentwickelnd. Verschiedenste Präsentationen der Werke in Büro- und Geschäftsräumen und diverse Ankäufe durch private Sammler und Firmen sowie Ausstellungen, zuletzt: 2017 OPEN STUDIOS RIEMERLING / bei München

Weitere Informationen unter: Sigrid Gercke/Facebook

Datum

31. August 2018

Tags

Malerei